Knappe Niederlage gegen Süssenbrunn

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  • Impuls Süssenbrunn – ESV Ottakring 3:2 (3:0)
    Mit einem großen Kader und somit 15 topmotivierten Spielern reist der ESV Ottakring an die nördliche Wiener Stadtgrenze nach Süssenbrunn. Alle Spieler finden den Weg zum doch etwas verbesserungsfähigen Rasenplatz der Heimmannschaft.

    Hinein geht es in die Partie wieder mit Stürmer Tiroch, der zuletzt fehlte – ebenso wieder dabei ist von Beginn an Kain, der zurückgekehrte Rabmer nimmt vorerst auf der Bank Platz.

    Das Spiel beginnt mit einer optischen Überlegenheit der Ottakringer. Zumeist läuft oder verspringt sich der Ball in der Hälfte der Heimmannschaft. Die Ottakringer kommen früh durch Hinds nach einer herrlichen Flanke von Dera zu einer Chance. Für die neutralen Betrachter zeigt sich schnell eine fußballerische Überlegenheit des ESV, die jedoch leider nicht in zählbare Erfolge (= klare Chancen und daraus hervorgehende Tore) umgesetzt werden können. Und so kommt es wie es leider nicht kommen musste, aber trotzdem kam – Süssenbrunn geht mit der ersten „Chance“ gleich mit 1:0 in Führung, Torschütze Bozilovic. Dieser Mann wird leider noch öfters in Erscheinung treten. Die Ottakringer sind weiterhin optisch überlegen, aber die klaren Chancen werden weiter nicht herausgearbeitet und so erhöhen die Süssenbrunner aus ihrer zweiten Möglichkeit auf 2:0, wieder trifft Bozilovic. Nachdem der Spieler mit der Nr. 13 der Heimmannschaft an diesem Tag besonders gut aufgelegt ist, erhöht er leider mit dem nächsten Angriff auf 3:0, wobei Ebinger ihn diesmal mit einem schönen Lochpass geschickt alleine vor Torhüter Tomek schickt und dieser keine Chance mehr gegen den klugen Haken des gegnerischen Stürmers hat - die Ottakringer Hintermannschaft sieht bei diesem Gegentreffer unglücklich aus. Mit einem 0:3 Rückstand geht es in die Halbzeitpause und irgendwie ist niemandem der Ottakringer so richtig klar, wie das passieren konnte und vor allem nicht warum der Rückstand in dieser Höhe besteht – spielerisch war man dem Gegner doch zumindest ebenbürtig und das Potential schien auf Ottakringer Seite deutlich höher zu sein. Aber manchmal ist Fussball eben ungerecht und so machen sich die in Weiß auftretetenden Ottakringer daran in der 2.Halbzeit alles noch umzudrehen und anzuschreiben.
    Das Spiel verläuft jedoch größtenteils ausgeglichen in der 2.Halbzeit, Tiroch kommt früh zu einer Schussschance in der 2.Halbzeit, ein Tor vermag den Ottakringern jedoch nicht gelingen. Nach 65 Minuten versucht Coach Wallenko mit einem Dreifach-Wechsel nochmal neuen Schwung zu bringen (Linhart, Pötsch und Rabmer für Dera, Moser und Hinds), was auch teilweise gelingt. Die Ottakringer geben nicht auf und so erzwingen sie Fehler des Gegners, wobei ein durch diskutabler Elfmeterpfiff für den ESV dazu führt, dass Tiroch den Spielstand souverän auf 1:3 verkürzen kann. Kurz darauf tritt Scheweder J. zum Freistoss aus 25m an und versenkt diesen mit Hilfe des Tormanns unter der Latte. 78 Minuten sind da gespielt und die Ottakringer versuchen nun mit letzten Kräften zumindest noch einen Punkt zu holen. Die größte Möglichkeit haben hierzu vorerst Rabmer, der den Ball jedoch auf seinen schwächeren linken Fuß bekommt und an Tormann Morris scheitert sowie auch noch Linhart, dessen Abschluß zu schwach ausfällt. In der vorletzten Minute packt dann noch Tiroch seinen gefürchteten Hammer aus und knallt das Leder an die Latte – von dort springt der Ball für einige Ottakringer Betrachter deutlich hinter die Torlinie und von dort wieder zurück ins Spielfeld. Der nicht unbedingt laufsüchtige Schiedsrichter zieht aus dieser Aktion jedoch andere Schlüsse und lässt weiterspielen. Nach einigen Minuten Nachspielzeit pfeifft der Schiedsrichter die Partie ab und so muss der ESV mit einem doch unglücklichen 2:3 wieder die Heimreise zurück über die Donau antreten.

    Fazit: Wann auch immer der ESV nicht 90 Minuten konzentriert spielt, bekommt er Probleme. Das ist leider so und muss in der Zukunft verbessert werden. Nächste Woche gegen Jedlesee spielt man gleich mal gegen einen unmittelbaren Konkurrenten um einen Platz in der oberen Tabellenhälfte, da bietet sich sofort die Chance für Rehabilitation!

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