Niederlage gegen Brigittenau

Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

  • ESV Ottakring – Brigittenau 1:3 (1:3)
    Nach zwei Siegen tritt der ESV Ottakring mit viel Selbstvertrauen gegen den Tabellenführer aus Brigittenau an. Der Gegner ist bisher makellos unterwegs und hat all seine Spiele in der Meisterschaft gewonnen. Neu in der Ottakringer Mannschaft sind an diesem Tag Pötsch, Adam, Hinds und Hardwicke für die abwesenden Rabmer, Varadappa und Tiroch sowie den diesmal auf der Bank sitzenden Linhart.
    Neu ist an diesem sonnigen Herbstsonntag auch der Kunstrasen am Slovanplatz – ein toller Platz, der gepflegtes Passpiel möglich macht, aber noch den einen und anderen Spieler zum ausrutschen bringt.

    Hinein ins Spiel, das recht intensiv beginnt. Mit dem ersten schön angetragenen Angriff gehen die Gäste in Führung: über 3-4 Stationen gelangt der Ball mit je einer Berührung zu Stürmer Ünal, der das 1:0 erzielt. Die Ottakringer werden kalt erwischt, schlagen jedoch sofort zurück: über Moser und Baumgartner M. gelangt der Ball zu Scheweder J., der mit zwei Versuchen noch am Tormann scheitert, doch Hinds staubt anschließend trocken zum 1:1 ab, Ausgleich, alles wieder gut! Das Spiel beruhigt sich nun etwas und die Gäste sind ein wenig überlegen, die Ottakringer halten jedoch gut dagegen. In der 22.Minute geht bei einem Zweikampf zwischen Pötsch und Ünal der Stürmer der Gäste zu Boden während er seinem Gegenspieler den Schuh auszieht und bekommt einen zumindest umstrittenen Elfmeter zugesprochen. Öztürk verwandelt diesen zum 1:2. Die Ottakringer verlieren in dieser Phase nun die Kontrolle über das Spiel, der Gegner wird dominanter und nutzt einen Fehler des ESV im Spielaufbau eiskalt zum 1:3 aus (25.). Nach einigen Minuten Schockstarre erholen sich die Ottakringer und greifen wieder beherzt an, oft über den gewohnt starken Dera im Mittelfeld, aber auch über die schnellen Flügelspieler Scheweder und Hinds sowie den kampfstarken Moser. Ein schnell und schön vorgetragener Konter bringt Hinds allein in Laufrichtung des gegnerischen Tormanns, doch kurz vor dem Strafraum wird er von Solatan von hinten zu Fall gebracht – Freistoß und rote Karte für den gegnerischen Abwehrspieler. Ab nun heißt es 11 vs 10. Nachdem der folgende Freistoß nichts einbringt, geht es mit diesem Stand von 1:3 in die Pause.

    Der ESV mobilisiert seine Kräfte, Coach Wallenko fordert nochmals von seinen Mannen den notwendigen Einsatz um an diesem Tag noch punkten zu können.
    Das Spiel läuft in der zweiten Hälfte nun sehr ausgeglichen ab – die Ottakringer müssen sich dabei den Vorwurf gefallen lassen, dass sie den Gegner mit einem Mann mehr nicht entscheidend dominieren und vor dessen eigenes Tor drücken können und zu zu wenig Chancen kommen. Zu oft wird im Spielaufbau unpräzise gespielt und dann ab dem Mittelkreis zu früh der letzte Pass gespielt, der meist ungenau ausfällt. Etwas aus dem Konzept bringen lässt man sich auch vom Gegner, der offensichtlich besonders angetan vom neuen Spielfeld am Slovanplatz war und dieses nicht nur mit seinen Füßen sondern auch mit dem ganzen Körper teils minutenlang genießen wollte. Dem Schiedsrichter wiederum schien dies gut zu gefallen und so war sehr oft ein Pfiff zu hören wo ein körperlicher Kontakt nicht vorhanden war. Wie dem auch sei, der ESV Ottakring schaffte es auch mit den wenigen guten Chancen etwa von Moser, der knapp verzog, und Scheweder, der einen Fernschuß an die Latte knallte, nicht mehr das Ergebnis zu korrigieren.

    Fazit: Nach 90 Minuten gewinnen daher die Gäste verdient mit 1:3 und schon nächste Woche wartet wieder ein unanagenehmer und starker Gegner mit Süßenbrunn auswärts.

    924 mal gelesen

Kommentare 0

Keine Kommentare vorhanden