ESV Ottakring gewinnt gegen Oberligisten Wien United verdient mit 3:1

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  • ESV Ottakring – Wien United 05 3:1 (0:1)
    Der Frühling steht vor der Tür und so sind auch die blauen Helden des ESV Ottakring wieder aus dem Winterschlaf erwacht und schuften derzeit hart in der Vorbereitung für die Meisterschaft. Nach zwei knappen Siegen gegen Salzachsturm (DSG Oberliga) sowie FC Kurd (2. Klasse) steht nun das dritte, letzte und wohl auch schwerste Testspiel gegen die Oberliga-Mannschaft von Wien United bevor. Letzte Saison verlor man gegen diese Mannschaft noch mit 1:6 in der Vorbereitung, diesmal wollten es die Ottakringer deutlich besser machen.
    Die ESV Fans können sich auch im Jahr 2020 sicher sein: nichts bleibt wie es bisher war! So gibt es auch diesmal zahlreiche neue Gesichter in den schmucken blauen Dressen zu sehen. Angefeuert von einer gut besetzten Fantribüne mit den Einpeitschern Eugster, Hemming und Moser betritt die Mannschaft das Feld. Im Tor fliegt wie bereits im Herbst öfters schon Tomek statt dem verletzten Unger durch den Ottakringer Strafraum, vor ihm verteidigen innen die zweikampfstarken Welz und Littek, der mit seinem weißen Schuhwerk dem ESV neue Eleganz verleiht. Links hinten sehen die Fans wie gehabt Markus Adam und auf rechts läuft mit Josef Rabmer gleich ein Neuzugang auf. Im Mittelfeld spielen die Routiniers Baumgartner T. und Pötsch, vor ihnen stürmen die auch nicht so viel jüngeren Vertneg und Hardwicke auf das gegnerische Tor. Über die Seiten spielen die schnellen und quirligen Scheweder J. und Hinds.

    Coach Wallenko gibt dem Team wie immer eine maßgeschneiderte Taktik mit auf den Weg und so überlassen die Ottakringer anfangs dem Gegner das Spiel zu machen. Der ESV verteidigt äußerst diszipliniert und lässt kaum eine Chance zu. Im Tempo und bei der Eingespieltheit merkt man jedoch durchaus einen Klasseunterschied in dieser Phase der Partie noch. Nach einer vermeintlichen Abseitsstellung des Flügelstürmers von Wien United gelingt den Gästen dann jedoch in der 22. Minute durch Fischer das Führungstor. Der ESV spielt unbeirrt weiter und sämtliche Spieler zeigen gute Leistungen, hervorzuheben sind bestimmt in dieser Phase die beiden tadellosen Verteidiger Welz und Littek, die auch ihre Vordermannschaft gut kommandieren. Auch die Neuzugänge Hinds und Rabmer fügen sich sehr gut ins Spiel ein. Nach 30 Minuten kommt für den verletzten Pötsch dann ein weiterer hoffnungsvoller Neuzugang auf’s Spielfeld – Mike Dera übernimmt fortan die 6er Position und Baumgartner T. die Kapitänsschleife. Kurz vor der Pause dann ein wunderschöner Angriff des ESV mit einem tollen Steilpass von Scheweder auf Vertneg, der seinen Gegenspieler einfach stehen lässt und mit einem gefühlvollen Heber versucht den Tormann zu bezwingen – dieser kann nur noch nach vorne abwehren und Hardwicke schießt ein, 1:1! Dachten alle – außer der Schiedsrichter, der auf Abseits entscheidet! Schade! Halbzeit!

    Zur Halbzeit schöpft Wallenko dann sein Wechselkontingent aus und bringt Gasteiger für Hardwicke, Linhart für Hinds und mit Elias „Sebastian“ Widtmann einen quasi-Neuzugang. Widtmann konnte in der Winterpause offensichtlich sein Vorarlbergerisch mit soliden tirolerischen Tönen verfeinern und bereichert die Mannschaft.
    Gleich zu Beginn der 2.Halbzeit zeigt der ESV, dass er nicht nur gut verteidigen sondern auch eiskalt offensiv zuschlagen kann – ein brutales Tor zum verdienten 1:1. Nach einer Ecke von Scheweder schreitet Dera mit einigen Schritten Anlauf zur Tat und „wuchtet den Ball mit seinem Schädel ins Tor rein, dass a Loch im Netz war“ (Coach Wallenko nach dem Schlusspfiff im Interview). Das Spielt läuft nun ausgeglichener und die Ottakringer kommen zu immer mehr Chancen vor dem gegnerischen Tor. Das gelingt ihnen vor allem deshalb, weil sie die Mehrheit der Zweikämpfe gewinnt, vor allem im Mittelfeld, wo Baumgartner, Dera und Widtmann immer wieder Bälle erobern und die schnellen Offensivspieler in Szene setzen. Nachdem Hinds noch nicht genug hatte, betritt er für Scheweder nochmal das Spielfeld. Rabmer zeigt dann auch noch kurz eine Auswechslung an, doch Wallenko ist so zufrieden mit seinem Spiel, dass er es ihm verwehrt. Die gegnerische Abwehr löst sich derweil durch den Ottakringer Kampf immer mehr auf und so erzielt schließlich Hinds nach einem Ballgewinn von Baumgartner und einem Stanglpass von Linhart das umjubelte 2:1 (70.Minute). In dieser Tonart geht das Spiel dann auch in den restlichen 20 Minuten zu Ende und so kann Hinds noch ein Tor für Widtmann auflegen, der seine Leistung krönt. Zum Ende der Partie passiert nicht mehr viel, ausser dass sich Tomek noch mit der Parade des Jahres auszeichnen kann und locker mit einer Hand einen Schuss aus dem Kreuzeck holt. Kurz darauf ist Schluss, der ESV Ottakring besiegt Wien United mit 3:1 und holt sich nach 3 Siegen aus 3 Spielen richtig viel Selbstvertrauen für die bevorstehende Meisterschaft!

    Fazit: Weiter so, Ottakring – super Einstellung und super Leistung! Die Fans sind auf den Geschmack gekommen und wollen schon gegen Jedlesee am kommenden Sonntag wieder so eine Leistung sehen!

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