ESV Ottakring verliert verdient bei Vienna 2016

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  • Vienna 2016 – ESV Ottakring 4:1 (2:0)
    Wie jede Woche sehen die ESV Fans auch diesemal wieder eine veränderte Ottkaringer Mannschaft. Unger steht wieder im Tor, „Panther“ Tomek nimmt diesmal auf der Bank (neben Linhart und Debütant Nagl) Platz. Thomas „Baumit“ Baumgartner kehrt als Abwehrchef in die Innenverteidigung zurück, sein Bruder „Baumim“ ins zentrale Mittelfeld und Moser in den Angriff. Die restliche Aufstellung bleibt unverändert zur letzten Woche.
    Als Gegner wartet die erfahrene Truppe von Wien 2016, die für ihre technische Klasse und das schnörkellose Zweikampfverhalten bekannt ist. Bei 15 Grad und Sonnenschein pfeift Schiedsrichter Kettler zur Mittagszeit die Partie an.

    Das Spiel geht los und die Ottakringer bemühen sich diesmal wie von Trainer Wallenko angeordnet etwas früher den Gegner im Aufbauspiel zu stören. Dies gelingt in den ersten 15-20 Minuten gut, Chancen bleiben aber Mangelware auf beiden Seiten. Als sich die Heimmannschaft etwas Überlegenheit im Spiel besorgt, schlägt sie dann auch gleich 2x eiskalt zu. Mitar trifft zum 1:0 und Mitrovic baut die Führung zum 2:0 aus. Die Ottakringer sind dem Gegner in dieser Phase unterlegen, vor allem das abgebrühte Spiel der Heimmannschaft klappt an diesem Tag sehr gut. In den Zweikämpfen ist Vienna 2016 deutlich ruppiger als die Gäste aus Ottakring. Der Pausenstand somit durchaus verdient, wenn auch nicht aussichtslos für den ESV.

    Die Ottakringer nehmen sich einiges vor für die zweite Halbzeit und wollen das Spiel noch mit geeinter Kraft umdrehen. Mit etwas Schwung kommt der ESV somit ins Spiel, doch ins Tor treffen wieder nur die Heimischen – Mitrovic erhöht mit einem Doppelschlag auf 4:0, die Partie somit nahezu gelaufen. Die Mannschaft von Vienna 2016 erwischt einen ausgezeichneten Tag und verwertet nahezu jede ihrer Chancen. Was man den Ottakringern an diesem Tag zu Gute halten muss, ist dass sie nicht aufgeben und zumindest die Partie anständig zu Ende spielen. Es gelingt daher auch noch der Anschlusstreffer durch Moser und 2-3 gute Einschussmöglichkeiten werden in der Folge noch ausgelassen, ansonsten wäre das Ergebnis noch etwas weniger unschön ausgefallen. Ein positiver Punkt ist, dass wie zuletzt bereits Skuhra nun auch Nagl sein Debüt beim ESV feiert und in den letzten 30 Minuten Hemming gut am rechten Flügel ersetzt.
    In Summe muss man an diesem Tag allerdings festhalten, dass sich die Ottakringer mit einer sehr durchwachsenen Leistung in Floridsdorf keine Punkte verdient hätten, die Niederlage geht somit auch mit 4:1 in Ordnung.

    Fazit: Mittlerweile steht der ESV Ottakring nun mit gleich viel Siegen wie Niederlagen in der Tabelle im Mittelfeld auf Platz 7. In Summe eine deutliche Verbesserung gegenüber letzter Saison, wenngleich auch ein kleiner Leistungsabfall in den letzten beiden Wochen zu sehen war. Einen positiven Abschluss des Herbsts kann man nun nur noch mit drei Punkten am kommenden Wochenende gegen UFK Schwemm erzielen – ein Gegner, gegen den man aus der letzten Saison durchaus auch noch eine „offene Rechnung“ hat aufgrund zweier unnötiger Niederlagen. Also auf geht’s ESV, einmal noch kämpfen und siegen in 2019!

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