ESV biegt leider von der Siegerstraße ab

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  • Vorwärts Wien 2016 – ESV Ottakring 1:0 (0:0)
    Der ESV ist diesmal wieder in Kagran zu Gast – Gegner sind erstmals die Sportfreunde von Vorwärts Wien 2016.

    Zur Aufstellung: Im Tor steht zum wiederholten Mal „Panther“ Valentin und DJ Tomek. Vor ihm verteidigen wie gewohnt souverän Eugster, Adam sowie innen diesmal Reiter und Welz. Auf den 6er Positionen spielen erstmals gemeinsam Baumgartner T. und Hardwicke, auf den Offensivpositionen starten wie zuletzt Scheweder J., Pötsch und Hemming. Im Angriff ersetzt Linhart diesmal Moser.

    Hinein ins Spiel – von Anfang an entwickelt sich ein Spiel, in dem Torraumsituationen Mangelware sind. Die Heimmannschaft hat öfters den Ball, die Ottakringer verteidigen dabei diszipliniert und kommen im Konter zu ein paar Möglichkeiten, die aber alle nicht als gefährlich eingestuft werden können. Im Mittelfeld ist der ESV dank der physischen Stärke von Baumit und Hardwicke überlegen. Wenn der Gegner in die Nähe von Tomek kommt, dann nur durch lange Bälle von zumeist Abwehrchef Hani auf den Mittelstürmer Eisenbock. Über die Seite kommen bei den Ottakringern ab und zu über „Julus“ Scheweder und Adam vorgetragene Angriffe, doch die Offensive um Pötsch und Linhart agiert bei den Angriffen zu harmlos um den gegnerischen Tormann ernsthaft zu gefährden. Nach 45 Minuten steht es daher zwangsläufig 0:0.

    Zur Pause wechselt Coach Wallenko Littek für Linhart ein und dreht ein wenig an der Aufstellung – Hardwicke stürmt ab sofort und Littek spielt auf der 6er Position neben „Baumit“ und stellt sich mit einem guten Fernschuss in der 47.Minute gleich mal beim Gegner vor. Der ESV wird nun klarer in seinen Offensivaktionen und auch etwas gefährlicher – Pötsch vergibt per Kopf bzw. per Schuss vom 16er sowie Hemming ebenso aus spitzem Winkel. Der erfahrene ESV Fan spürt, dass nun der Führungstreffer in der Luft liegt – es passiert jedoch genau das Gegenteil. Nach einem der vielen weiten Bälle aus der Abwehr von Libero Hani erzielt der Mittelstürmer Eisenbock eiskalt nach einem Stellungsfehler in der Abwehr der Ottakringer das 1:0. Eine nicht unbedingt verdiente Führung der Heimmannschaft. Die Ottakringer setzen anschließend natürlich vermehrt auf Angriff, Hemming und Hardwicke tauschen ihre Positionen, für Welz kommt weiters Skuhra ins Spiel, der bei seinem Kampfmannschafts-Debüt über die rechte Seite Druck machen soll. Der ESV drängt immer mehr auf den Ausgleich, bei zwei Eckbällen klatscht der Ball auch an die Latte, doch das Tor will nicht gelingen. In den letzten Minuten des Spiels wird Vorwärts Wien auch mit Hilfe des stürmenden Tormanns Tomek im eigenen Strafraum eingezäunt, doch der Ausgleich gelingt nicht mehr.

    Fazit: Nach 90 leistungsmäßig jedoch eher durchschnittlichen Minuten lassen die Ottakringer alle drei Punkte in Transdanubien liegen. Bereits nächsten Sonntag gibt es aber wieder die Möglichkeit diese Punkte über die Donau heim nach Ottakring zu holen. Dafür muss der ESV gegen die momentan gut aufgelegten Vienna 2016 jedoch eine deutliche Leistungssteigerung hinlegen!

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