"B" ESV Ottakring : WBC IX 9:0 (3;0)

Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

  • Bei ausgesprochen milden Temperaturen kommt es für die Ottakringer mit 2 ungeschlagen Spielen im Gepäck zum Duell mit dem noch ohne Punkte da stehenden Traditionsverein WBC IX. Die Marschrichtung vom "B"ESV lag damit auf der Hand.
    WBC macht noch vor Spielbeginn seinem Vereinsnamen alle Ehre und trat zum Erstaunen der Ottakringer nur zu IX. das Reservespiel an. Was WBC an Spielern zu wenig hatte, hatten die Ottakringer fast zu viel, und so konnte man mit 5 Ersatzspielern die Reserve Bank komplett füllen. Unter anderem standen Trainer Steger die, ob ihren Alters (oder nur aufgrund dessen - die Redaktion überlässt hier dem Leser den Raum zur Interpretation) wohl schon als Routiniers zu bezeichnenden Wallner und Auer erstmals in dieser Saison zur Verfügung.

    Angeführt von Kapitän Walter Davit betraten die Ottakringer die offensichtlich "gmahde Wiesn" und sollten sich - wie das bei solch klaren Spielen üblich ist - von Beginn weg das Leben selbst schwer machen.
    Das erste Tor für die Ottakringer fiel zwar schon nach 3 Minuten durch Jakob "Rudi" Kalb, doch dann flaute das Spiel ab bzw besser gesagt entstand ob der frühen Führung kein richtiger Spielfluss. An die Geschwindigkeit der gegnerischen IX angepasst kam beim BESV kein Versuch des, in solchen Fällen angebrachten "Ball und Gegner laufen lassen", "2x Berühren" oder Aufbau einer "Höschn" auf, man stand träge herum und versuchte durch ein paar Einzelaktionen zu. Abschluss zu kommen. Und so dauerte es bis zur 34. Minute und gefühlten IX Schüssen durch Jakob "Rudi" Kalb auf oder eben (meist links) neben das Tor des WBC, bis es endlich erneut klingelte, der X.Rudi-Schuss fand dann doch den Weg ins Tor. IX Minuten später dann noch das 3:0 durch Mo-Leon Haghofer, der verdienten aber mangels Chancenauswertung zu geringen Pausenführung gegen die tapferen IX aus dem 21. Bezirk.

    5 Wechselspieler, 5 Wechsel zur Pause bei Ottakring, 1 Verletzter und kein Wechselspieler bei WBC, damit erhöht sich das Ungleichgewicht an Spielern zu Gunsten der HeimXI.

    Mit den Worten "in der Innenverteidigung is so fad, ich geh jetzt nach vorn" löst Chris Hecl Ottakrings IVer-Kette, mangels zählbarer Gegenspieler und das ABC-Lied vor sich hinpfeifend, auf und formiert die heimische Abwehr zum System "Libero mit Unterstützung im Bedarfsfall durch den IX-fach Sturm" um.

    Selbst dem unaufmerksamen Leser sollte die Bedeutung der Zahl IX jetzt nicht mehr entgehen. Von der zweiten Halbzeit gibt es auch kaum IX(-n)igkeiten zu berichten, es war ein Spiel in eine Richtung, dass zu IXig Prozent in der Platzhälfte der Gegner stattfand, es fiel Tor um Tor, Rudi Kalb vergab wie in Halbzeit eins zumindest weitere IX Torchancen. Innenverteidiger Chris Hecl scorte 2x, Markus Skuhra 3x, Clemens "Greini" Greinstetter 1x. Endstand - kaum zu glauben - IX:0.

    Fazit: 2 Spiele 6 Punkte, nicht mehr, nicht weniger. Ein Spiel auf schiefer Ebene dient dem Selbstvertrauen, darf man aber nicht überbewerten. Das Selbstvertrauen kann und soll man aber in die nächsten Spiele mitnehmen und das gilt es auch zu tun. Auch an der Chancenauswertung wird man arbeiten müssen, Chancen im Überfluss kommen nicht jedes Wochenende. Voert darf aber trotzdem gefeiert werden, schließlich hat der ESV mit dem Sieg gegen WBC schon mehr Punkte in der heurigen, als zum Ende der letzten Saison.
    Alles andere ist primär (Zitat Johann K.).

    Aufstellung, Tore, Wechsel siehe:
    fussballoesterreich.at/spielde…-Ottakring-vs-WBC-IX&show

    884 mal gelesen

Kommentare 0

Keine Kommentare vorhanden