BESV bleibt zweites Spiel in Folge ungeschlagen

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  • FCA Reserve – BESV Ottarking 2:2 (1:1)
    An einem ungewohnt warmen und sonnigen Oktobernachmittag trat der BESV mit der Mission aus dem Nationalfeiertag einen ESV Feiertag zu machen. In den Höhen von Döbling war der FC Adrenalin 07 der Gegner. Topmotiviert nach dem dominanten Auftritt in der Woche zuvor gegen Austria XVII wollten die wie in einem Jungbrunnen gelandeten Routiniers des BESV nachlegen.
    Angeführt von Captain Gasteiger warfen sich folgende Gladiatoren in die Arena: David "Panther" Moser (TW), die Viererkette vor ihm bildeten Feddern (LV), Widtmann (IV), Sebastian "Sebastian" Winter (IV) und Felix "Philip" Nagl (RV). Auf den 6er Positionen steuerten Christoph Hecl und Stefan "Leon" Hauer den Spielaufbau. Für ein Offensivfeuerwerk waren Georg "Jonas" Smole, Jakob "Rudi" Kalb sowie Kapitän Gasteiger und Edelzangler Yücel zuständig. Der BESV begann etwas verhalten und versuchte mit ruhigem Spielaufbau zu Chancen zu kommen. Bereits früh in der Partie mussten die Ottakringer einen Ausfall bejammern. Bei einem eigentlich schnell entschärften Querpass in den Strafraum blieb Innenverteidiger Winter hängen und drehte sich das Knie aus (7.). Für ihn kam fit und jung wie in früheren Tagen Markus "Niko" Habermann ins Spiel. "Leon" Hauer wechselte in die Innenverteidigung, Habermann übernahm das Kommando im zentralen defensiven Mittelfeld. Nach und nach fand der BESV besser in die Partie.
    Mit schnellem Konterspiel über Yücel, Smole und Kalb konnten erste Nadelstiche gesetzt werden, die leider noch nicht von Erfolg gekrönt wurden. So auch in der 26. Minute: nach einem wunderbar vorgetragenen Angriff über rechts legte "Rudi" Kalb uneigennützig für Gasteiger ab, der sich diese Chance nicht entgehen ließ. 0:1, der BESV zeigte die Tugenden, die bereits in der Vorwoche zum Sieg führten. Nach der Führung schlich sich ein kleiner Schlendrian in die Partie ein. Man beging Flüchtigkeitsfehler und ließ dem FCA in einigen Situationen zu viel Platz. So auch beim Ausgleich. Stoßstürmer Brdanovic brach durch die Mitte durch, beim Rettungsversuch kam "Leon" Hauer zu spät und holte den 100kg Mann mit seinen geschätzt 65kg von den Beinen - Elfmeter. Diesen konnte "Panther" Moser noch aus der Ecke kratzen, beim Nachschuss war er jedoch chancenlos.
    Zur Halbzeit gabs dann frisches Personal. Die auch für die KM vorgesehenen Gasteiger und Yücel raus, Markus Shkura und Präsident Michi Steger rein. Markus sortiert sich auf der linken Außenbahn ein, Michi auf die angestammte Position in der Innenverteidigung. Beim FCA keine Wechsel. Es brauchte eine Viertelstunde, bis der BESV sich wiedergefunden hatte, einige leichte Ballverluste im Aufbau drückten das Spiel etwas in die eigene Hälfte. Aber immer, wenn es brenzlig wurde, vereitelten die Verteidiger Großchancen, Eli und Michi in der Innenverteidigung hatten sich schnell gefunden. Und so konnte der BESV sich auch wieder auf seine Stärke in diesem Spiel besinnen; das schnelle Umschaltspiel und das situative Gegenpressing. Erst verpasste Nikos noch den Ball auf den freistehenden „Jonas“ Smole und „Rudi“ Kalb verstolperte aussichtsreich. Dann aber attackierte „Rudi“ Kalb den ballführenden Verteidiger, der patzte überrascht und „Rudi“ Kalb schob ruhig zum 2:1 ein (68.).
    Der FCA wirkte kurzzeitig geschlagen, kam dann aber doch über einen Fehler des sonst sehr präsenten BESV-Goalies David zurück. Der drosch den Ball einfach in die Füße des Angreifers, der sich bedankte und das 2:2 markierte (77.). Einen Wechsel gabs dann noch, Klublegende Walter Davit gab nach einer rapidbedingten Pause in der Vorwoche sein Comeback auf der linken Offensivbahn. Die Schlussviertelstunde wurde dann mehr als hektisch, viel Schreierei, wenig klarer Fußball und auf beiden Seiten Chancen. Loben muss man hier die Defensivarbeit aller Feldspieler, welche schlussendlich den verdienten Punkt dingfest machte.

    Fazit: ein gerechter Punkt der Ottakringer in Döbling. Was nach Klassenkampf klingt, endet in einer freundschaftlichen Punkteteilung. FCA mit mehr Ballbesitz und mehr Spielstruktur im zweiten Durchgang, der BESV dafür mit starker Defensive und mehr Torgefahr. Im Nachhinein betrachtet war nach zweimaliger Führung mehr drin, schlussendlich kann man mit einem Punkt auswärts auch zufrieden sein.
    Stimmen:
    Kerem Yücel: "Es macht richtig Spaß mit dieser Mannschaft zu spielen!"

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